Festaufzug zum Saisonschluss


Rambin.
 Saisonschluss im Hafen am Fuchsberg. Herbstlicher Sonnenschein und ein Festaufzug direkt vor dem Bootssteg: Zu Tausenden bevölkern die Höckerschwäne von jetzt an den Kubitzer Bodden bis ins Frühjahr. Wenn unsere schöne Lagune zufriert, ziehen die Schwäne schon mal auf die mit Wintersaat bestellten Äcker, ganz zum Leidwesen der Bauern. Für manchen Schwan endete der Flug am Kubitzer Bodden auch tödlich – bis der regionale Stromversorger für Abhilfe sorgte.

Zurück zum Saisonschluss am Anglerhafen. Segel- und Motorboote sind hoch und trocken ins Winterlager verbracht. Wie in jedem Jahr treffen sich die Mitglieder des Anglervereins zu den anstehenden Arbeiten am Ende der Saison: Die Holzböden sind vom Steg abzunehmen und unterm Dach sicher zu lagern, die Markierungsfahnen aus der Fahrrinne zu holen, schließlich das Laub vom Hafengelände zu räumen. Obligatorischer Abschluss: Die heiße Knackwurst mit einem herbstlich kühlen Bier. Der Winter kann kommen.

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Die Krüppel im Hexenwald

Rügen hat nicht nur Seebäder mit tollen Stränden, feinen Restaurants und Multi-Sternehotels zu bieten. Es gibt auch magische Orte, an denen noch Geheimnisse zu Hause sind und die man am besten als Wanderer besucht. Ein solcher Ort ist der Hexenwald mit seinen seltenen Krüppelbuchen unweit von Lietzow. Weiterlesen…

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Reddevitzer Höft – Herausforderung an die Sinne

Einem Finger gleich streckt die Halbinsel Reddevitzer Höft in den Rügenschen Bodden. Wäre Emanuel Kant hier entlanggestreift, er hätte die Landschaft in seiner Abhandlung über die transzendentale Ästhetik erwähnt. Denn das Reddevitzer Höft ist, je weiter Du voran kommst, eine ästhetische Herausforderung an die Sinne. Die landschaftliche Schönheit erreicht das Happy End am Casper Ort – dem äußersten Zipfel des Reddevitzer Höfts. Kein Wunder, wenn eine Buche am Rand der Klippe sich seit Jahren weigert, vom Riff zu stürzen. Weiterlesen…

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Abreißen oder restaurieren? Streit ums alte Pfarrhaus

Das alte Pfarrhaus in Rambin.

Rügen/Rambin. Ein Freiburger kämpft um den Erhalt eines alten Pfarrhauses auf Rügen. Auch Freunde historischer Bausubstanz auf der Insel engagieren sich. Die evangelische Kirchengemeinde hält Erhalt und Restaurierung für nicht finanzierbar. Sie will das mehr als 250 Jahre alte reetgedeckte Fachwerkhaus abreißen lassen und durch zwei neue Häuser ersetzen. Die ganze Geschichte kannst Du hier lesen…

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Grund zur Freude. Vive la France

Viele freuen sich über das Wahlergebnis heute in unserem Nachbarland. Ich finde, es ist Grund genug aufzuatmen und an ein zusammenhaltendes, solidarisches und friedliches Europa weiterhin zu glauben. Warum? Hier meine Erfahrung: http://ruegen-entdecker.de/europas-lehre/

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Es ostert sehr

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Da blüht uns was: Vom Süden über die Lutherstadt nach Rügen

Apfelblüte in Rambin angekommen – im vergangenen Jahr am 30. April.

Ausschnitt aus dem 360-Grad-Panorama mit Szenen aus der Reformationszeit vor 500 Jahren in der Lutherstadt Wittenberg. Geschaffen hat es der Eigner des Landgasthauses in Rambin-Götemitz, der Berliner Künstler Yadegar Asisi.

„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.” Dieser Satz ist von Martin Luther überliefert. Ob er das wirklich so gesagt hatte, kann allerdings nicht belegt werden. Sicher ist indes, dass sich das jüngst gepflanzte Apfelbäumchen in unserem Garten schon jetzt auf die Blüte vorbereitet.

Der SWR hat die Wanderung der Apfelblüte von Süd nach Nord aus Beobachtungen Tausender Zuschauer in einem 1-Minuten-Clip zusammengeführt. In unserem Garten hat die Blüte im letzten Jahr am 30. April ihre volle Pracht erreicht. Man kann sich ja auch über Kleinigkeiten freuen.

Zurück zu Luther, und jetzt aufgepasst, liebe Rambiner: Vom Eigner des Landgasthauses in Götemitz – Yadegar Asisi – ist in Wittenberg das eindrucksvolle Luther-Panorama geschaffen worden. Wir haben uns dort schon mal umgeschaut, bevor der ganze Trubel um den 500. Jahrestag der Reformation losgeht. Eindrucksvoll.

In der Lutherstadt Wittenberg war die Apfelblüte übrigens zwei Wochen schneller als auf Rügen.

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Endlich: Rambiner bekommen eine Lärmschutzwand

Das Bild aus Google Earth zeigt, wie nahe die Trasse der B 96n an die Wohnbebauung gelegt worden ist. Die Rambiner Bürger haben lange für eine Lösung gegen den Verkehrslärm gekämpft.

Fluch und Segen gleichermaßen: Im Widerstreit um die neue Bundesstraße 96 hatten sich die Bürger von Rambin immer mehrheitlich hinter das Projekt gestellt. Das änderte sich nach der Verkehrsfreigabe im Dezember 2015. Keiner hatte mit dem großen Lärm gerechnet, den der mit Tempo 100 vorbeilaufende Verkehr verursacht. Nach einem Jahr des Protestes wurde nun eine Lösung angekündigt.

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Das Gesundheitsdorf

Rambin. Arztpraxen auf dem platten Land verwaisen, wenn der Doktor in den Ruhestand tritt. In Rambin ist das nicht so. Hier gibt es die Hausärztin, die Zahnärztin, Medikamente bringt der Apotheker bei Bedarf direkt ins Haus des Patienten. Das funktioniert hier schon ewig und drei Tage.

Bild: Gabriel Émile Édouard Nicolet (Swiss, 1856-1921), Wikimedia Commons.

Bild: Gabriel Émile Édouard Nicolet (Swiss, 1856-1921), Wikimedia Commons.

Die folgenden Links zeigen Dir, warum das so ist. Hier findest Du: die praktische Ärztindie Zahnärztin,
die Heilpraktikerin und medizinische Fußpflegerin.
Das Doktorhaus ist von historischer Bedeutung.

In der Sportgruppe halten sich Senioren fit, und für die Jugend gibt es den Fußballverein. Physiotherapeuten, Fachärzte und Krankenhäuser in der Nachbarschaft sind in einer Viertelstunde erreichbar. Und wenn es mal ganz speziell sein muss: zur Uniklinik in Greifswald mit allen medizinischen Fakultäten brauchst Du etwa eine halbe Stunde.

Wir finden, Rambin hat ein Prädikat verdient: das Gesundheitsdorf.

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Platz für Neues schaffen

Und nun wollen wir glauben
an ein langes Jahr,

das uns gegeben ist,
neu, unberührt,
 voll nie gewesener Dinge,
voll nie getaner Arbeit,

voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung.
Wir wollen sehen, dass wir’s nehmen lernen,
ohne allzu viel fallen zu lassen
von dem, was es zu vergeben hat,
an die, die Notwendiges, Ernstes und
Großes von ihm verlangen.
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

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